Ich nehme Stellung zur Frage von Jürgen Damian zu Sterbehilfe bei unheilbarer Krankheit und zur Erlösung von unerträglichen Qualen:
Es ist auseinander zu halten, dass es eine Sterbebegleitung als hilfreiche Anteilnahme auf dem Wege zum Sterben und andererseits eine Sterbehilfe gibt, die eine Hilfe zur Selbsttötung ist.
Ich erinnere mich an einen Fall aus meiner eigenen Kindheit, als ich etwa 8 Jahre alt war. Auf der Heimkehr von einem Badenachmittag an der Werse in Angelmodde bei Münster kam ich an einer Hecke vorbei, als ich laute herzzerreissende Schmerzenslaute eines Tieres hörte. Ich ging dem nach und entdeckte ein Kaninchen, das in einer Drahtschlinge gefangen, sich von dieser zu befreien suchte und über und über blutverströmt seinen Todeskampf kämpfte.
Mir war klar, ich konnte dem Tier nicht helfen, weil es mich als seinen Feind erkannte. Aber der Todeskampf war so grässlich, dass ich es von seinen Qualen zu erlösen suchte. Ich musste das Tier töten.
Es geht hier um das Erlösen eines Wesens von seinen kreatürlichen Qualen. Das ist die Parallele zur Erlösung eines Menschen von seinen Qualen wie im Falle von Timo Konietzka. Eine solche Parallele sehe ich allerdings nicht bei einem Menschen, der, wie im Falle von Gunther Sachs, aus Bedenken vor einer möglichen oder wahrscheinlichen Demenz den Freitod gewählt hat.
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Dienstag, 13. März 2012
Sterbehilfe bei unheilbarer Krankheit
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Timo Konietzka
Sonntag, 2. Oktober 2011
. . . die eigene Wahrheit leben
Für jeden Menschen ist es von existenzieller Bedeutung, ein möglichst fest gefügtes eigenes oder übernommenes Weltbild zu haben, dieses als sicher anzuerkennen und nach diesem zu leben. Zudem sollte jeder Mensch wissen, was seine Lebensaufgabe ist und warum er hier auf Erden ist.
Erkenne dich selbst
höchste Forderung unserer abendländischen Kultur (Sokrates nach dem Orakel von Delphi)
Sich selbst zu erkennen bedeutet, seine eigene Identität innerhalb dieses Weltbildes und mit der eigenen Lebensaufgabe gefunden zu haben. Diese Identität ist die eigene Wahrheit. Wenn der Mensch sich anschickt, diese Erde zu verlassen, ist diese eigene Wahrheit höchst zufriedenstellend.
Für uns westliche Menschen ist es etwas vom Schlimmsten, dieses Leben hier zu verlieren und sterben zu müssen. Schon der Gedanke daran wird verdrängt, wobei Verdrängung genau das ist, was die Angst schürt.
Hans Joachim hat gelernt, den Menschen diese Angst zu nehmen. Sterbebegleitung beginnt als Lebensberatung mit dem Anliegen, das Leben nach dem Sterben als einen Teil der eigenen Existenz zu akzeptieren. Genau so, wie wir uns hier auf eine Reise vorbereiten, so können wir uns auch auf die Jenseitsreise vorbereiten und Vorkehrungen treffen, die den Übergang weniger schmerzvoll für uns selbst und für unsere Angehörigen werden lassen
Der Verstorbene weiss erst garnicht, dass er gestorben ist und wähnt sich, wie im Traumerleben, noch unter den Lebenden, mit all seinen Empfindungen, Lust und Leid, Freude und Schmerz. Nach einer Übergangszeit werden sich die Bedürfnisse und Wünsche, Triebe und Begierden des Astralleibes melden, genau so, wie sie es vor dem Ableben auch getan haben.
Es gilt der Satz: Wie gelebt, so gestorben
Erkenne dich selbst
höchste Forderung unserer abendländischen Kultur (Sokrates nach dem Orakel von Delphi)
Sich selbst zu erkennen bedeutet, seine eigene Identität innerhalb dieses Weltbildes und mit der eigenen Lebensaufgabe gefunden zu haben. Diese Identität ist die eigene Wahrheit. Wenn der Mensch sich anschickt, diese Erde zu verlassen, ist diese eigene Wahrheit höchst zufriedenstellend.
| Hans Joachim Badzong Lebensberater und Sterbebegleiter |
Hans Joachim hat gelernt, den Menschen diese Angst zu nehmen. Sterbebegleitung beginnt als Lebensberatung mit dem Anliegen, das Leben nach dem Sterben als einen Teil der eigenen Existenz zu akzeptieren. Genau so, wie wir uns hier auf eine Reise vorbereiten, so können wir uns auch auf die Jenseitsreise vorbereiten und Vorkehrungen treffen, die den Übergang weniger schmerzvoll für uns selbst und für unsere Angehörigen werden lassen
Der Verstorbene weiss erst garnicht, dass er gestorben ist und wähnt sich, wie im Traumerleben, noch unter den Lebenden, mit all seinen Empfindungen, Lust und Leid, Freude und Schmerz. Nach einer Übergangszeit werden sich die Bedürfnisse und Wünsche, Triebe und Begierden des Astralleibes melden, genau so, wie sie es vor dem Ableben auch getan haben.
Es gilt der Satz: Wie gelebt, so gestorben
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